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Beckedorf

Geschichtliche Informationen

Alte Kommunalpolitiker wissen zu berichten, daß kurz vor dem zweiten Weltkrieg das heutige Bremen-Nord vom Kreis Osterholz durch das Gesetz abgetrennt und Bremen zugeschlagen wurde.

Das kleine Beckedorf mit seinen nur wenigen hundert Einwohnern wurde bei der Gebietszuordnung vergessen sagen alte Kommunalpolitiker. Das ist auch durchaus denkbar, denn Beckedorf ist zu zwei Dritteln von bremischen Gebiet umschlossen.
Der Ort hat auch zu nordbremischen Nachbarn stärkeren Kontakt als zu den Orten der Großgemeinde Schwanewede, zu der er seit 1974 gehört. Beckedorf aber bemühte sich mehrmals den Anschluß noch nachträglich herzustellen, aber bereits 1949 fiel im Gemeinderat die Feststellung: "Beckedorf fühlt sich als Stiefkind des Kreises Osterholz und die Eingemeindung sollte schnellstens geschehen."

1954 stellte der Rat einen Antrag an die Niedersächsische Landesregierung und erhielten aber im Januar 1956 den Ablehnungsbescheid, nach Artikel 29 des Grundgesetzes könnten Änderungen des Gebietsbestandes der Länder nur durch ein Bundesgesetz geregelt werden, des der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Beckedorf hat es aber bis heute nicht bereut dem Land Niedersachsen anzugehören. Im vergangenen Vierteljahrhundert hat der Ort mit starker Eigeninitiative eine Aufwärtsentwicklung erlebt, die als sehr kleiner Teil Bremens nicht möglich gewesen wäre.

Beckedorf hat im Jahre 1260 als eine alte Bauerngemeinde erstmals urkundliche Erwähnung gefunden. Der Ort führt entlang der Becke und der Aue. Bodenfunde aus der Steinzeit und Urnenfriedhöfe sagen, dass die Besiedlung sehr früh da war. Beckedorf besteht aus zwei Ortsteilen dem Schwankenfurt und Wölpsche. Trotz seiner Stadtnähe hat Beckedorf sich seinen ländlichen Charakter bewahren können.

Eines der ältesten Häuser trägt die Jahreszahl 1535. Der Straßenbau hat dazu beigetragen, daß die landwirtschaft in den Hintergrund gedrängt wurde und die Wohngemeinschaft sich weiter ausgebreitet hat.

1952 gab es noch keine befestigten Straßen in Beckedorf. Beckedorf gehört für die nordbremische Bevölkerung zum Naherholungsgebiet, da die Anfahrt kurz ist. Die Umgebung wird auch als "Beckedorfer Schweiz" betitelt.

Nach Umsiedlung der Schützenplatzbewohner bot sich das Gelände für das Gewerbe und die Industrie an. Ein zweites Gewerbegebiet entstand an der Bahnhofsstraße.

Der Ort führt sehr viele Veranstaltungen durch, die Alteingesessene und Neubürger zusammenführen soll. Es ist die sogenannte "Dorfgemeinschaft". Die "Dorfgemeinschaft" soll die charakteristischen Eigenarten des Dorfes weitergeben, wie zum Beispiel die Plattdeutsche Sprache oder Sitte und Brauchtum. Einmalig im gesamten Umkreis ist der Beckedorfer "Dannenboom-Verwertungs-Vereen". Er ist seit dem 01. Januar 1950 lebendig und gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Der Brauch hat zwei Ziele erreicht, das die Dorfbewohner sich mehr kennenlernen und weit und breit gibt es kein größeres und schöneres Osterfeuer.

 

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