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Wassermühle

Meyenburg ist nach der Unterwerfung der Bauernrepublik Osterstade 1233 aus einer Sumpfburg entstanden, die auf Initiative des Bremer Erzbischofs von dem Ritter von Wersebe aus Wersabe angelegt wurde.

Das Dorf Meyenburg entwickelte sich aus der Vorburg, dem Gebiet, in dem des Ritters Knappen angesiedelt wurden.

Wassermühle und Meyenburg


    „Vermutlich um 1306 wurde die Meyenburg gegründet. ... Mühle und Mühlenteich wurden vermutlich unmittelbar nach der Burg erbaut, da sie zur Unterhaltung von Burg und Gut unerlässlich waren.“

– Infotafel Niedersächsische Mühlenstraße - Wassermühle Meyenburg: an der Wassermühle

Die Mühle unterstand verschiedenen Adelsgeschlechtern aus der Region. Die Familie von Wersebe übernahm das Haus in Besitz und residiert bis heute auf der Ritterburg. Sprott- und Sprengbeeke führten immer reichlich Wasser, deshalb kamen in trockenen Zeiten die Bauern von weither zum Mahlen nach Meyenburg. Weitere Mühlen (Öl-, Walk- und Gerstemühlen) waren am Mühlen- und Flutgraben angelegt.

Die Hauptmühle verfügte über zwei Mehl- und zwei Graupengänge. Nach einem Brand 1830 wurde sie mit höherer Leistung neu erbaut. 1840 wurde eine Turbine anstelle des hölzernen Mühlenrades installiert. 1856 wurde die Mühle nochmals umgebaut. Von 1919 bis 1970 lief eine noch stärkere Turbine. Der letzte Müller, Johann Iggena, legte die Mühle still. Der Landkreis Osterholz ließ das Turbinenhaus abreißen und wieder ein Mühlenrad anbringen. Die funktionstüchtige Mühle beherbergt eine Heimatstube und wird vom Arbeitskreis für Dorfverschönerung und Heimatpflege Meyenburg e. V. gepflegt und genutzt.

 

Quelle: Wikipedia

 
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